Michaela Biet: Fragment (Epithesenmodell), Foto: © Museum Schloss Ratibor
kunst&gesund
Ein bayernweites Festival, das Kunst und Gesundheit zusammenbringt.

Was haben Kunst und Gesundheit miteinander zu tun? Mit dieser ungewöhnlichen Fragestellung lockte das kunst&gesund-Festival von April bis Juni 2018 die Besucher zu zahlreichen Veranstaltungen in ganz Bayern.

Ausstellung „Altered States – Substanzen in der zeitgenössischen Kunst“ in Erlangen, Thomas Rentmeister

Hintergrund: Bei kunst&gesund ist der Name Programm. Die Verknüpfung von Kunst und Gesundheit stand als zentrales Thema bei allen 106 Veranstaltungen, die in über 20 bayerischen Städten zu erleben waren, im Mittelpunkt. Dem Festivalauftakt in Bad Kissingen, der Uraufführung des Stücks „Wasser. Das sensible Chaos.“, folgten Ausstellungen, Konzerte, Workshops, Mitmach-Erlebnisse. Mit dem Wettbewerb „Poesie statt Pillen“ wurde der Nachwuchs im Bereich Literatur gefördert. Insgesamt präsentierten rund 185 KünstlerInnen ihre Arbeiten, die kulturelle Impulse rund um das Thema Gesundheit setzten.

„Wasser. Das sensible Chaos.“ in Bad Kissingen, Minako Seki, Foto: © Siegfried Dengler

Das Besondere: Bisher wurde die Themenkombination Kunst und Gesundheit selten in den Fokus gerückt. Das Festival erforschte durch sein internationales Künstleraufgebot verschiedenste Perspektiven auf das Thema. Was bedeutet Gesundheit? Kann Kunst heilen? Wie beinflussen Kunst und Gesundheit unsere Lebensqualität? Zahlreiche Denkanstöße, verpackt in Fotografie, Theater, Literatur und vielen weiteren Formen der Kunst, ermöglichten eine qualitative Auseinandersetzung mit der Thematik.

„Alkoholismus. Durst der Seele“ von Hubert P. Klotzeck, Foto: © Siegfried Dengler

Fazit: Auch die neuen Medien wurden im Rahmen des Projekts intensiv genutzt. Dadurch wurden die Inhalte noch über die Veranstaltungen hinaus vermittelt und zusätzliche Zielgruppen erreicht. Die Auseinandersetzung mit Gesundheit auf einer kulturellen Ebene regt zum Denken an, fördert den öffentlichen Diskurs und öffnet den Blick für neue Perspektiven.

Preisträgerlesung des Wettbewerbs „Poesie statt Pillen“.

Projektdaten
Partner: STADTKULTUR Netzwerk Bayerischer Städte e.V.