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Am Technologiestandort Bayern Kinder für die Herausforderungen der Zukunft fit machen.

Hin­ter­grund: Die För­de­rung von Natur­wis­sen­schaf­ten und Tech­nik hat für den Frei­staat Bay­ern als High­tech-Stand­ort gro­ße Bedeu­tung. Außer­schu­li­sche Lern­or­te  moti­vie­ren die Schü­le­rin­nen und Schü­ler.

Sich technologisches Knowhow anzueignen, macht großen Spaß. © Ute Jeremias

Sich tech­no­lo­gi­sches Know­how anzu­eig­nen, macht gro­ßen Spaß. © Ute Jere­mi­as

Das Beson­de­re: Das Baye­ri­sche Schul­land­heim­werk e.V. als Pro­jekt­trä­ger führt mit meh­re­ren Koope­ra­ti­ons­part­nern aus Schu­le, Hoch­schu­le und Wirt­schaft das Pro­jekt min­ten­siv an acht Schul­land­heim­stand­or­ten durch. Im ers­ten Pro­jekt­jahr 2013/14 fan­den 24 Wochen­kur­se statt. Im zwei­ten Pro­jekt­jahr 2014/15 schlos­sen sich wei­te­re 24 Wochen­kur­se an. Ergän­zend zum schu­li­schen Unter­richt wer­den Berufs­ori­en­tie­rung, Schlüs­sel­qua­li­fi­ka­tio­nen und MINT-Kom­pe­ten­zen der Real­schü­le­rin­nen und Real­schü­ler durch die­se Wochen-Inten­siv­kur­se am Lern­ort Schul­land­heim nach­hal­tig geför­dert.

So funk­tio­niert es: Unter Ein­be­zie­hung von Berufs­ex­per­ten und MINT-Fach­per­so­nal wer­den die Real­schü­le­rin­nen  zum selb­stän­di­gen For­schen und Expe­ri­men­tie­ren ange­regt. Kon­kre­te Erfah­run­gen in der beruf­li­chen Rea­li­tät kön­nen durch Exkur­sio­nen in Betrie­ben und in Hoch­schu­len gesam­melt wer­den. In jedem Wochen­kurs fin­den zusätz­li­che Gesprä­che mit Berufs­ex­per­ten und Aus­zu­bil­den­den der jewei­li­gen Fir­men statt. Auf Metho­den­viel­falt und eine ganz­heit­li­che Gestal­tung, das heißt die Ver­knüp­fung der Modu­le und Akti­vi­tä­ten zu einem sinn­vol­len Gan­zen, wird in den Kurs­wo­chen gro­ßer Wert gelegt. Eben­so kann die För­de­rung, Beglei­tung und Unter­stüt­zung von Eigen­ak­ti­vi­tä­ten der Schü­ler sehr gut umge­setzt wer­den. Dadurch kön­nen sie die tech­ni­schen und natur­wis­sen­schaft­li­chen Pro­zes­se und Zusam­men­hän­ge in Ver­bin­dung mit beruf­li­cher Ori­en­tie­rung selbst erfah­ren und bekom­men die­se nicht nur theo­re­ti­sch ver­mit­telt.

Fazit: Damit die Umset­zung der Wochen­kur­se in sehr hoher Qua­li­tät mög­li­ch wird, hat die Baye­ri­sche Spar­kas­sen­stif­tung mit einer För­der­sum­me in Höhe von ins­ge­samt 110.000 Euro die Hard­ware­aus­stat­tung, wie zum Bei­spiel 3-D-Dru­cker, Kame­ras, Mikro­sko­pe, Navi­ga­ti­ons­ge­rä­te und Lap­tops an den acht Schul­land­heim­stand­or­ten Bad Winds­heim, Bau­ers­berg, Bli­ens­bach, Ober­au­dorf, Rie­den­burg, Stein­bach am Wald, Thü­rin­ger Hüt­te und Wald­krai­burg finan­ziert. Auch das Baye­ri­sche Staats­mi­nis­te­ri­um für Bil­dung und Kul­tus, Wis­sen­schaft und Kunst för­dert und unter­stützt das Pro­jekt.

Projektdaten
Partner: Sparkasse Kelheim, Sparkasse Bad Neustadt a. d. Saale, Bayerisches Schullandheimwerk e. V.