© Andreas Grasser
MINT-Allianz Bayern
Das Netzwerk für MINT-Bildung in der Region IngolstadtLandPlus.

Hin­ter­grund: MINT steht für Mathe­ma­tik, Infor­ma­tik, Natur­wis­sen­schaf­ten und Tech­nik. Eine gute Bil­dung in die­sen Berei­chen ist Vor­aus­set­zung, um an unse­rer tech­ni­sch gepräg­ten Welt teil­ha­ben und sie mit­ge­stal­ten zu kön­nen. Kin­dern und Jugend­li­chen öff­net sich dar­über ein wich­ti­ger Zugang zur Welt. Gleich­zei­tig ist MINT-Wis­sen eine unver­zicht­ba­re Res­sour­ce für unser Land, des­sen Wohl­stand zu einem guten Teil auf MINT-Fach­kräf­ten grün­det.  Doch wie kann man die vor­han­de­nen Res­sour­cen opti­mal nut­zen?

Das Beson­de­re: Die Baye­ri­sche Spar­kas­sen­stif­tung (BSS) hat es sich gemein­sam mit der Initia­ti­ve Jun­ge For­sche­rin­nen und For­scher e.V. (IJF) zur Auf­ga­be gemacht, in Bay­ern regio­na­le MINT-Bil­dungs­netz­wer­ke zu initi­ie­ren und zu beglei­ten. Als Pilot bot sich die Regi­on Ingol­stadt an, da sie stark geprägt ist durch die Tech­no­lo­gie­in­dus­trie. Nach ers­ten Vor­ge­sprä­chen star­te­ten IJF und BSS im Herbst 2013 die ein­jäh­ri­ge Auf­bau­pha­se des Netz­werks MINT­ma­cher der Regi­on Ingol­Stadt­Land­P­lus.

Kinder früh für MINT begeistern, ist Ziel des MINT-Netzwerks. © Andreas Grasser

Kin­der früh für MINT begeis­tern, ist Ziel des MINT-Netz­werks. © Andre­as Gras­ser

So funk­tio­niert es: In die Pla­nung der MINT-Regi­on wur­den von Anfang an regio­na­le MINT-Akteu­re ein­be­zo­gen, dar­un­ter Hoch­schu­len, loka­le Bil­dungs­in­itia­ti­ven und Unter­neh­men bis hin zu For­schungs­ein­rich­tun­gen. Bereits vor­han­de­ne MINT-Bil­dungs­an­ge­bo­te wur­den koor­di­niert sowie bedarfs­ge­recht neue Ange­bo­te initi­iert. Ziel­grup­pen sind Kin­der und Jugend­li­che, päd­ago­gi­sche Fach­kräf­te in Kitas, Lehr­kräf­te aller Schul­ar­ten, Eltern/Familien sowie Unter­neh­men und Betrie­be.

Als ers­te Maß­nah­me im Start­jahr wur­de der MINT­ma­cher-Tag als halb­jähr­li­che regio­na­le Fort­bil­dung ins Leben geru­fen. So gab es Fort­bil­dun­gen vor allem für den Ele­men­tar- und Prim­ar­be­reich, Lehr­kräf­te hol­ten sich Anre­gun­gen für den Unter­richt in einem der acht Pra­xis­work­shops, MINT-Feri­en­camps mit Unter­neh­men der Regi­on und den Land­krei­sen fan­den statt. Ein regio­na­ler Exper­ten­ser­vice inten­si­vier­te die Zusam­men­ar­beit von Schu­le, Wis­sen­schaft und Wirt­schaft. Eine Daten­bank erleich­tert den Zugriff auf vor­han­de­ne MINT-Ange­bo­te in der Regi­on. Eine lang­fris­ti­ge Auf­ga­be stellt der Auf­bau eines Schü­ler­la­bors und/oder FabLabs dar.

Fazit: MINT-Bil­dung gelingt beson­ders gut, wenn sie auf den spe­zi­fi­schen Bedarf der jewei­li­gen Regi­on zuge­schnit­ten ist und zugleich die regio­na­len Res­sour­cen opti­mal koor­di­niert und wei­ter­ent­wi­ckelt wer­den.

Projektdaten
Partner: Sparkasse Ingolstadt, Sparkasse Mainfranken Würzburg, Sparkasse Hochfranken, Initiative Regionalmanagement Region Ingolstadt e.V., Initiative Junge Forscherinnen und Forscher IJF, Region Mainfranken GmbH, Wirtschaftsregion Hochfranken e.V.